kommende Rennen & Resultate

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Nach einer langen, lehrreichen und erfolgreichen Saison beginnt nun die wohlverdiente Saisonpause, bevor ich Anfang Jahr mit einem Trainingslager in Monte Gordo in die nächste Vorbereitungsphase starte.

Cross-EM Lagoa

Erfolgreiches Nationalmannschafts-Debüt an der Cross-EM in Lagoa

Solides Resultat mit viel Luft nach Oben

Gleichzeitig bin ich aber nicht ganz zufrieden mit meinem Rennen. Ich bin etwas zu schnell gestartet und wurde später langsamer, konnte mich jedoch gut durchkämpfen und mein Ziel umsetzen, in der ersten Hälfte zu landen. Es war ein tolles Gefühl, mein Debüt bei einer internationalen Meisterschaft zu geben. Neben dem sportlichen Resultat nehme ich aus Lagoa viele wertvolle Eindrücke mit. Die Erfahrungen auf internationalem Niveau, das gemeinsame Auftreten mit einem starken und unterstützenden Team sowie die sehr professionelle Betreuung vor Ort waren für mich enorm wichtig. Diese Aspekte sind für meinen weiteren sportlichen Weg mindestens so wertvoll wie das Resultat selbst und bilden eine wichtige Grundlage für meine zukünftige Entwicklung auf internationaler Ebene.

Gelungenes Debut & Highlight zum Saisonabschluss

Bei meiner Premiere an den Cross-Europameisterschaften in Lagoa (Portugal) in der Kategorie U23 konnte ich eine solide Leistung zeigen und sowohl das vom Verband vorgegebene Ziel als auch mein persönliches Ziel erreichen. Der anspruchsvolle Rundkurs mit steilen Anstiegen und einem fordernden Höhenprofil verlangte mir viel ab. Ich fand gut ins Rennen, musste meinem etwas zu offensiven Start im weiteren Verlauf jedoch Tribut zollen. Trotz nachlassendem Tempo kämpfte ich mich entschlossen bis ins Ziel und konnte mich in der ersten Ranghälfte behaupten. Erstmals im Trikot der Schweizer Nationalmannschaft an einem internationalen Leichtathletikanlass am Start zu stehen, war für mich etwas ganz Besonderes. Nach einer engagierten Anfangsphase stabilisierte ich mein Tempo, bewies Durchhaltevermögen und brachte das Rennen kontrolliert zu Ende. Mit Rang 31 in 21:38 Minuten bin ich mit meinem Meisterschaftsdebüt insgesamt zufrieden.

Starker Formcheck an der Course de l’Escalade – 3. Schweizerin, 14. Overall

Die traditionsreiche Course de l’Escalade in Genf war für mich ein ganz besonderes Erlebnis – sportlich wie emotional. Die engen Altstadtgassen, dicht gesäumt von Zuschauerinnen und Zuschauern, die eine beinahe greifbare Energie erzeugten, machten das Rennen zu einem echten Highlight. In diesem beeindruckenden Setting konnte ich mich im internationalen Spitzenfeld behaupten und als drittbeste Schweizerin sowie 14. Overall ins Ziel laufen. Der technisch anspruchsvolle Kurs forderte mich von Beginn an: steile Anstiege, Kopfsteinpflaster, enge Kurven und der konstante Rhythmuswechsel machten das Rennen zu einer intensiven Herausforderung. Gleichzeitig trug mich die fantastische Atmosphäre – jedes Jahr zieht die Escalade Zehntausende an und verwandelt Genf in ein riesiges Lauf- und Sportfest. „Es war ein taffes und technisch sehr anspruchsvolles Rennen, aber die Stimmung war unglaublich. Ich bin wirklich happy mit dem Ergebnis. Der Formcheck vor der Cross-EM stimmt mich extrem positiv.“ Mit diesem Resultat im Rücken und dem guten Gefühl eines gelungenen Wettkampfwochenendes blicke ich nun voller Zuversicht und Vorfreude auf die bevorstehenden Cross-Europameisterschaften. Die Escalade hat mir gezeigt: Meine Form stimmt – und meine Freude am Wettkampf erst recht.

Erfolgreiches Cross Debut in Tilburg

Bei meinem ersten Start über 10 km Cross durfte ich einen besonderen Erfolg feiern: Ich erreichte den 2. Platz in der Kategorie U23 und den 11. Rang overall – bei einem der bedeutendsten Cross-Events Europas in Tilburg (Niederlande). Dieses Resultat bedeutet mir sehr viel, denn es zeigt, dass sich meine Formkurve weiter in die richtige Richtung entwickelt. Gemeinsam mit Fabienne Müller, die den U23-Sieg holte, gelang uns sogar ein Schweizer Doppelsieg. Das macht diesen Tag für uns beide besonders – und zeigt gleichzeitig, wie stark die Schweizer U23-Läuferinnen aktuell international auftreten. Die 10-km-Crossdistanz stand für mich zum ersten Mal überhaupt als Wettkampf auf dem Programm. Ich konnte mich früh in der Spitzengruppe festsetzen und auf der zweiten Rennhälfte nochmals deutlich beschleunigen. Mit einem starken Schlussteil sicherte ich mir schliesslich meinen ersten Podestplatz auf internationaler Bühne. Ich bin überglücklich über dieses Resultat. Ein Podestplatz beim Cross-Debüt ist etwas ganz Besonderes – und ein grosser Motivationsschub für die nächsten Rennen. Ich freue mich darauf, auf diesem Weg weiterzugehen und in den kommenden internationalen Einsätzen erneut starke Leistungen zu zeigen.

Aufgebot für Cross-EM in Lagao

Dank diesem starken Resultat wurde ich erstmals für das Schweizer Nationalteam selektioniert. Ich darf die Schweiz an der Cross-EM in Lagoa am 14. Dezember 2025 in der U23-Kategorie vertreten. Diese Nominierung erfüllt mich mit großem Stolz und bildet den krönenden Abschluss einer langen und ereignisreichen Saison.

Ronja Hofstetter zeigt starke Reaktion nach schwierigem Rennen in Bulle – überzeugender Sieg am Basler Stadtlauf

Nach einem herausfordernden Wettkampf in Bulle meldete ich mich nur eine Woche später eindrücklich zurück. Am Basler Stadtlauf bewies ich meine mentale Stärke und Wettkampfhärte.
Stadtrennen Bulle – schwierige Bedingungen, enttäuschendes Resultat Das Rennen in Bulle stand für mich unter keinem guten Stern. Harte Witterungsbedingungen, unzureichende Wettervorbereitung und kalte Muskulatur wirkten als deutliche Dämpfer. Zudem war ich körperlich wie mental nicht in Bestverfassung, wollte jedoch trotz dieser Ausgangslage nicht auf einen Start verzichten. Das Resultat blieb entsprechend klar hinter meinen eigenen Erwartungen zurück. „Ich weiss, wozu ich fähig bin – in Bulle konnte ich das nicht abrufen. Im Nachhinein würde ich die Situation anders angehen“.

Basler Stadtlauf – starke Antwort und souveräner Sieg Nur sieben Tage später zeigte ich eine eindrucksvolle Reaktion. Die 5.5 km lange Strecke, verteilt auf 2.5 Runden durch die stimmungsvoll beleuchtete Basler Altstadt, wurde zur Bühne für meinen Formbeweis. Ich konnte meine Learnings konsequent umsetzen, unter anderem mit angepasster Kleiderwahl und optimaler Vorbereitung auf die kühlen Bedingungen. Bereits nach rund 1.5 Runden setzte ich mich entscheidend ab und gewann das Rennen mit über 15 Sekunden Vorsprung klar. „Ich bin super happy über den Sieg – aber noch mehr über die Reaktion und meine Leistung“. Ausblick Bereits am kommenden Wochenende steht für mich das erste Crossrennen der Saison in Tilburg (NL) auf dem Programm. Dort möchte ich den positiven Schwung mitnehmen und wertvolle internationale Wettkampferfahrung sammeln.

Ein besonderer Moment in Luzern – mein Sieg als Botschafterin des Swiss City Marathon

Manchmal schreibt der Sport Geschichten, die sich kaum planen lassen. Genau ein Jahr nachdem ich in Luzern völlig überraschend den Swiss City Marathon über die volle Distanz gewonnen habe, durfte ich am vergangenen Wochenende erneut einen unvergesslichen Tag erleben: Ich gewann den Halbmarathon beim Swiss City Marathon Luzern – diesmal als offizielle Botschafterin des Events. Vom ersten Kilometer an fühlte sich das Rennen rund an. Ich konnte meinen Rhythmus finden, ruhig bleiben und das Vertrauen in mein Training spüren. Kilometer für Kilometer wuchs das gute Gefühl, dass heute etwas Besonderes möglich ist. Mit einer Zeit von 1:14:26 Stunden lief ich nicht nur eine neue persönliche Bestzeit, sondern bestätigte auch, dass sich der Weg, den ich eingeschlagen habe, lohnt – Schritt für Schritt, mit Geduld, Leidenschaft und Freude am Laufen. Als Botschafterin des Swiss City Marathon Luzern bedeutet mir dieser Erfolg besonders viel. Der Lauf in Luzern ist für mich nicht einfach ein Rennen – er ist ein Event, der Menschen verbindet, Emotionen weckt und zeigt, wie viel Herzblut und Begeisterung im Laufsport in der Schweiz steckt. Es ist mir eine grosse Ehre, Teil dieser Bewegung zu sein und den Spirit dieses besonderen Marathons weiterzutragen. Ich möchte mit meiner Rolle als Botschafterin vor allem eines: inspirieren. Laufen ist für mich mehr als Wettkampf – es ist Ausdruck von innerer Stärke, Balance und Lebensfreude. Ich möchte zeigen, dass man auch neben Beruf und Studium Grosses erreichen kann, wenn man an sich glaubt und konsequent an seinen Zielen arbeitet. Nach meinem Rennen in Berlin hatte ich mir gesagt: Aufstehen, Krone richten und weitermachen. Genau das habe ich getan. Luzern war für mich ein Beweis, dass Rückschläge Teil des Weges sind und dass jeder Start eine neue Chance bietet, über sich hinauszuwachsen. Der Swiss City Marathon Luzern zählt für mich zu den schönsten Laufevents der Schweiz – mit seiner einmaligen Atmosphäre, der Strecke entlang des Vierwaldstättersees und der begeisterten Stimmung in der Stadt. Dass ich als Marathonläuferin aus der Schweiz und Botschafterin Teil dieses Events sein darf, erfüllt mich mit grosser Dankbarkeit und Motivation. Ich freue mich auf die kommenden Herausforderungen, auf neue Trainingsziele und darauf, meine Form weiterzuentwickeln. Vielleicht kann ich damit auch andere motivieren, ihre Laufschuhe zu schnüren – ob für den Marathon, Halbmarathon oder einfach aus Freude an der Bewegung.

The great 10k - Berlin

Beim internationalen Straßenlauf „Great 10K Berlin“ trat ich am vergangenen Wochenende zum ersten Mal bei einem Wettkampf außerhalb der Schweiz an. Trotz vielversprechender Vorbereitung konnte ich das angestrebte Ergebnis nicht erreichen– dennoch ziehe ich eine positive Bilanz. „Nach einigen sehr guten Trainingswochen fühlte ich mich bereit, meine persönliche Bestzeit über 10 Kilometer anzugreifen“. „Leider traten bereits nach drei Kilometern muskuläre Probleme auf, die das Rennen deutlich erschwerten.“ Statt einer neuen Bestzeit wurde der Lauf zu einer mentalen und körperlichen Herausforderung. Bei schwierigen Wetterbedingungen kämpfte ich mich aber dennoch ins Ziel – eine Leistung, die besonders unter den Umständen nicht hoch genug einzuschätzen ist. Umso erfreulicher: Mit Platz 8 in meiner Alterskategorie konnte ich smch trotz der Probleme in einem stark besetzten internationalen Feld behaupten.
Des weiteren war das Wochenende geprägt von gleich mehreren Premieren: • Erste Teilnahme an einem internationalen Rennen • Erste Flugreise zu einem Wettkampf • Erster Start unter herausfordernden Wetterbedingungen
Natürlich hätte ich mir ein anderes Ergebnis gewünscht. Aber ich habe viel gelernt – über mich, über das Wettkämpfen unter neuen Bedingungen und über den Umgang mit Rückschlägen. Mit dem Great 10K Berlin absolvierte ich auch erst das sechste Rennen insgesamt. Ein weiteres Etappenziel auf dem noch jungen, aber zielstrebigen Weg im Ausdauersport. Fortschritt ist nicht immer linear. Aber jedes Rennen – ob gut oder schwierig – bringt mich ein Stück weiter» 

StraLugano 2025

Lugano, 27. September 2025 – Nach einer ruhigeren Sommerpause meldete ich mich eindrucksvoll auf der Rennstrecke zurück. Beim 10-km-Straßenlauf der StraLugano feierte ich ein erfolgreiches Comeback: Mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 33:57 Minuten sicherte ich mir den zweiten Platz im hochkarätigen Frauenfeld. Auf dem Podest stand ich gemeinsam mit den beiden Italienerinnen Sara Bottarelli (1. Platz) und Francesca Mentasti (3. Platz). In meiner Alterskategorie durfte ich mich zudem über den Klassensieg freuen. Mit dem klaren Ziel, unter 34 Minuten zu laufen, ging ich in Lugano an den Start – und setzte dieses Vorhaben beeindruckend um. Die fokussierte Trainingspause im Sommer, gefolgt von einem strukturierten und geduldigen Wiederaufbau, zahlte sich voll aus. Der Wettkampf diente bewusst als Standortbestimmung nach der längeren Pause – mit einem Ergebnis, das Mut macht. Die Freude über diesen Erfolg ist gross – und zugleich Motivation für die kommenden Wochen. Bereits Mitte Oktober steht das nächste Straßenrennen in Berlin an, gefolgt vom Halbmarathon in Luzern Ende Oktober. Die Formkurve zeigt nach oben – ich bin zurück und bereit für den nächsten Schritt.

time

33:57

rank

2nd

age group

1st